Optimales Raumklima für Tasteninstrumente

Instrumente die ganz oder zum Teil aus Holz bestehen, sind hygroskopisch, d.h. sie reagieren auf die Luftfeuchtigkeit. Die großflächigen Resonanzböden traditioneller Tasteninstrumente bieten trotz meist vorhandener Schutzlackierung eine große Angriffsfläche und verändern sich in Form und Spannung. Ist die umgebende Luft zu trocken, wird dem Holz Feuchtigkeit entzogen. Die Folge: Der Resonanzboden schwindet, das Instrument verstimmt sich, der Klang leidet, (wird matter) die Mechanik funktioniert unter Umständen nicht mehr einwandfrei. Gerade in stark beheizten Räumen im Winter kann die Luftfeuchtigkeit enorm heruntersinken. Zeigt ein Hygrometer unter 40% an, und das über einen längeren Zeitraum, sollten Sie reagieren und Gegenmaßnahmen treffen. Der allgemeine Tipp in den betroffenen Räumen Pflanzen aufzustellen hilft nur bedingt. Die der Luft fehlende Wassermenge ist effektiv nur mit dem Einsatz eines Luftbefeuchters auszugleichen. Hilfreich ist auch die Raumtemparatur etwas abzusenken. Sobald es die Außentemparatur wieder zuläßt die Heizung abzustellen, erreicht die relative Luftfeuchtigkeit schnell wieder normale Werte. 40 bis 60 % relative Luftfeuchtigkeit ist ein durchschnittliches Maß bei einer Wohnraumtemparatur von 20 / 21 Grad.
Bei der Lagerung wertvoller Musikinstrumente sollte, um Wert und Klang Ihres Musikinstrumentes zu erhalten, eine relative Luftfeuchtigkeit von 50-55% möglichst konstant eingehalten werden. Das Holz reagiert nur sehr langsam auf die klimatischen Bedingungen, so daß Veränderungen oder gar Schäden oft erst am Ende einer intensiven Heizperiode auftreten. Wenn Sie dies bitte beachten, wird Ihr Instrument auch in den Wintermonaten schön klingen, für eine gute Stimmhaltung haben sie optimal vorgesorgt.

Ein Hygrometer zur Kontrolle der relativen Luftfeuchtigkeit erhalten Sie bei uns.